Die dem Gesagten zuhören und dann dem Besten davon folgen. Das sind diejenigen, die Gott rechtgeleitet, und sie sind es, die Verstand haben.
Islam, Koran Sure 39:18

Prüft alles, das Gute behaltet!
Christentum, 1. Brief an die Thessalonicher 5:21

Termine

13.09.2018 - 19:30 Uhr

Gleiches Recht für alle?

Vertragsrecht zwischen Staat und Religionsgemeinschaften am Beispiel des Islam

Veranstaltungsort: Solingen

»Ob der Islam zu Deutschland gehört, wird in Politik und Wissenschaft kontrovers diskutiert. Wie auch immer man dazu steht, fest steht jedenfalls, dass der Islam in Deutschland präsent ist. Er hat viele Gesichter und bindet viele Menschen. Nach offiziellen Erhebungen leben derzeit etwa 4,5 Millionen Muslime in Deutschland. Die seit Jahrzehnten immer größer werdende Zahl der hier lebenden Menschen muslimischen Glaubens zeigt zugleich an, dass die ungelösten Probleme im (staatlichen) Umgang mit ihnen immer drängender werden. Nach wie vor besteht in den meisten Ländern der Bundesrepublik Deutschland kein islamischer Religionsunterricht, wie das Grundgesetz ihn (als ordentliches Lehrfach vorsieht). Immer noch haben muslimische Verbände große Schwierigkeiten, sich so zu organisieren, dass sie mit staatlichen Stellen in weitem Maße zusammenarbeiten können. Die christlichen Kirchen in Deutschland und auch zahlreiche andere Religionsgemeinschaften sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Muslimische Verbände erstreben dieses Rechtsstatus bisher weitgehend vergeblich. Muslime wünschen auch, dass ihre religiösen Feste durch Feiertage aus dem Alltag herausgehoben werden. Sie möchten sich an sozialen Projekten beteiligen und den Staat – wie bisher vor allem die Kirchen – bei der Wahrnehmung gemeinnütziger Aufgaben unterstützen.«

»Sollte der Staat auch das Instrument des Vertrags im Umgang mit muslimischen Verbänden einsetzen, wie er es mit den Kirchen seit jeher oft getan hat? Würde dies die genannten Probleme lösen - und ist das rechtlich überhaupt möglich?«

 

Bergische Volkshochschule
Mummstraße 10
42651 Solingen

 

Verantwortlich:

Christlich-Islamischer Gesprächskreis

Bergische Volkshochschule Solingen

Kath. Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/ Remscheid

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